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Einstimmiger Beschluss im Sicherheitsrat: Uno verhängt Sanktionen gegen Iran

Nach monatelangem Streit hat der UN-Sicherheitsrat einstimmig Sanktionen gegen Iran beschlossen. Die Resolution soll das Land so weit isolieren, dass es sein Atomprogramm nicht fortsetzen kann. Das iranische Außenministerium bezeichnete den Beschluss als illegal. Man werde die Urananreicherung nicht stoppen.

Von Rainer Sütfeld
ARD – Es waren zähe und lange Verhandlungen, an deren Ende erstmals Sanktionen im Atomstreit mit Iran verhängt wurden. Überraschend dabei war, dass der Sicherheitsrat die Resolution aus deutsch-britisch-französischer Feder einstimmig verabschiedet hat. Es ist ein Sanktionsbeschluss, der – so US-Botschafter Alejandro Wolff – Iran in die Reihe von anderen Schurkenstaaten stellt: "Sie platziert Iran in eine Galerie sehr weniger Staaten, wie Nordkorea, Somalia oder Sudan unter Sicherheitsratssanktionen."

Iranische Studenten leben in Todesangst seit sie Ihrer Wut über Ahmadinejad Luft gemacht haben

• Unterstützer des Präsidenten votierten für Rache an den Protestierenden
• Activisten planen gewaltsameres Vorgehen gegen Dissidenten

Robert Tait in Tehran
The Guardian – Aktive iranische Studenten, die an den wütenden Protesten gegen Präsident Mahmoud Ahmadinejad letzte Woche teilgenommen haben, schweben in Lebensgefahr seit ihnen seine Unterstützung mit Rache gedroht haben. Ein Student, der während des Besuchs von Ahmadinejad an der Teheraner Amir Kabir Universität mit einem Banner fotografiert wurde, auf dem stand: "Faschistischer Präsident, Polytechnik ist nichts für Dich", mußte fliehen. Drei weitere sind untergetaucht, weil man gesehen hatte, wie sie sein Bild verbrannten. Die Bürgerwehr der militanten Ansar-e Hisbollah sucht nach ihnen.

Zunehmender Druck auf Christen im Iran

NWRI – Am 10. Dezember 2006 verhafteten die Agenten des berüchtigten Ministeriums für Staatssicherheit der Mullahs (VEVAK) zahlreiche iranische Christen in Teheran, Karaj und Rasht. Der VEVAK setzt sie unter Druck, damit sie von ihren religiösen Zeremonien während der Weihnachtszeit und dem Neuen Jahr Abstand nehmen.
Die Machtapparate der Unterdrückung haben in ihren Häusern Razzien durch geführt und ihre religiösen Bücher, CDs und Bilder beschlagnahmt.

Maryam Rajavi: Wahlboykott zeigt, dass Iraner den Regimewechsel im Iran zustande bringen

* Nach Augenzeugenberichten meldeten Tausende Wahllokale, dass bei der Wahl nur eine geringe Beteiligung zu verzeichnen war.
* Maryam Rajavi: Der Boykott der Wahlen zeigt, dass das iranische Volk zu einem Wechsel im Iran in der Lage ist und die Welt von der größten Bedrohung des Jahrhunderts zu befreien.

Nach Augenzeugenberichten aus Wahllokalen in Teheran und anderen Städten im ganzen Land nahm nur wenige Wahlberechtigte an den Wahlen teil, obwohl das Regime mit massivem Druck gearbeitet hat. Das iranische Volk hat den Wahlen des Regimes geschichtlich einen großen und den wohl umfassensten Schlag versetzt.

Vizepräsident des Europaparlaments: EU sollte in Dialog mit dem iranischen Widerstand treten

NWRI – Bei einer Pressekonferenz des Europäischen Parlaments am 12. Dezember begrüßte Alejo Vidal Quadras, Erster Vizepräsident des Europäischen Parlaments die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes in erster Instanz gegen die Einstufung der iranischen Volksmojahedin als terroristische Organisation. Nachfolgend der Wortlaut seiner Rede:
Zu Beginn möchte ich Maryam Rajavi für den großen Erfolg gratulieren, der beim Europäischen Gerichtshof erreicht wurde. Ich möchte auch den Mitglieder der Volksmojahedin in Ashraf City gratulieren. Wir sagten bereits vor einigen Jahren, dass die Auflistung der iranischen Volksmojahedin politisch motiviert war – ohne jede gesetzliche Grundlage – und unser Rechtssystem hat seine Unabhängigkeit und ließ Gerechtigkeit walten.

Saudis werfen Iran vor, im Irak einen schiitischen Staat aufgebaut zu haben

Roter Halbmond storniert nach Massen-Entführung Arbeit in Bagdad.
Maliki bietet Ex-Offizieren Rückkehr in die Armee an.

Washington/Bagdad. Der Iran hat laut einem von der saudiarabischen Regierung in Auftrag gegebenen Bericht faktisch einen schiitischen Staat innerhalb des Irak aufgebaut. Teheran finanziere schiitische Milizen und bilde die Kämpfer aus, berichtete die US-Zeitung "Washington Times" am Montag unter Berufung auf den saudiarabischen Bericht. Außerdem unterstütze die Regierung in Teheran aktiv pro-iranische Politiker im Irak. "Dort wo die Amerikaner gescheitert sind, haben die Iraner eingegriffen", zitierte die Zeitung aus dem Bericht.

EU-Gericht erklärt Terrorliste für illegal

Sat 1 – Die von der Europäischen Union aufgestellte Liste mit Terrororganisationen hat keine rechtliche Grundlage, wie das EU-Gericht erster Instanz am Dienstag entschieden hat. Geklagt hatten die oppositionellen iranischen Volksmudschaheddin, deren Vermögenswerte auf Betreiben des EU-Ministerrats eingefroren wurden.
Der angefochtene Beschluss verletzt laut dem Urteil das Recht auf Verteidigung, die Begründungspflicht und das Recht auf effektiven gerichtlichen Rechtsschutz. Der allgemeine Grundsatz der Wahrung der Verteidigungsrechte verlange, dass die Betroffenen so weit wie möglich über die Grundlagen eines solchen Ratsbeschlusses informiert werden, so das Gericht.

Erfolg für Volksmudschahedin: EU verwirft Terrorliste

ntv – Der EU-Ministerrat peilt ein neues Verfahren zur Aufstellung seiner Terrorliste an, um juristische Probleme in Zukunft zu vermeiden. Zunächst werden Juristen nach Angaben aus Ratskreisen prüfen, ob die Institution gegen ein erstinstanzliches Urteil des EU-Gerichts vom Dienstag Rechtsmittel einlegt. Das Gericht hatte in Luxemburg entschieden, dass die europäische Liste terroristischer Personen und Organisationen rechtswidrig zu Stande gekommen sei. 

 

ERFOLGREICHE KLAGE: EU muss iranische Volksmudschahedin von Terrorliste streichen

Spiegel Online: Erfolg für die iranische Exil-Opposition: Ein EU-Gericht hat einer Klage der Volksmudschahidin stattgegeben und die EU-Liste terroristischer Organisationen für rechtswidrig erklärt. Damit dürfen die Mitgliedstaaten das Vermögen der Gruppe nicht länger einfrieren.
Luxemburg – Das Europäische Gericht erster Instanz hob heute in Luxemburg eine entsprechende Entscheidung der EU-Regierungen auf. Der Beschluss aus dem Jahr 2002 habe die Rechte der Gruppe auf Rechtsschutz und die Begründungspflicht verletzt, urteilten die Richter.

Iranische Volksmojahedin bekommen von EU-Gericht Recht

Maryam Rajavi:  „Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes zeugt von der Legitimität des iranischen Widerstandes und dem Sieg der Gerechtigkeit über wirtschaftliche Interessen.“

* Restriktionen in Verbindung mit dem Terroretikett sind aufzuheben und der Schaden muss wieder gut gemacht werden.
* Der Gerichtshof annullierte die „Gemeinsame Position“ und fordert den Ministerrat auf, vier Fünftel der Kosten der PMOI zu übernehmen.

Die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin Maryam Rajavi beschreibt den Europäischen Gerichtshof als herrschendes Recht, das die „gemeinsame Position des Ministerrates der Europäischen Union“, die iranische Organisation der Volksmojahedin (PMOI) auf die Terrorliste zu setzen, annullierte und somit die Legitimität des Widerstandes gegen den im Iran herrschenden Faschismus und den Sieg der Gerechtigkeit über wirtschaftliche Interessen und politisches Kalkül bestätigte. Sie gratulierte der PMOI, dem iranischen Volk und allen, die sich weltweit für Gerechtigkeit und Freiheit einsetzen.