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Iran: Kommandeur des IRGC gibt zu, dass auf Protestierende gezielt geschossen wurde

Der Kommandeur der dem Regime angehörenden Polizeikraft gegen Unruhen gibt zu, dass seine Kräfte bei dem brutalen Vorgehen gegen die Demonstrationen vom November 2021, die gegen die verfehlte Verwaltung der Wasserresourcen in Isfahan gerichtet waren, gezielt auf Protestierende schossen. Infolge des Versagens der Verwaltung waren der die Stadt durchziehende Fluss und die in der Nähe liegenden landwirtschaftlich genutzten Flächen vollkommen ausgetrocknet.

Brigadegeneral Hassan Karami, Chef der Bereitschaftspolizei, war von den USA und von der Europäischen Union „wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen und Unterdrückungsmaßnahmen, die gegen unschuldige Zivilisten, politische Gegner und friedliche Demonstranten gerichtet waren“, mit Sanktionen belegt worden. In einem Interview, das am Sonntag, dem 9. Januar veröffentlicht wurde, sagte er, seine Einsatzkräfte gebrauchten „Schusswaffen mit Schrotkugeln“.

Während der Unruhen in Isfahan griffen Einsatzkräfte die Protestierenden an. Dabei wurden zahlreiche Fotos von Schrotkugeln gepostet, die die Leiber, die Augen und Gesichter der Demonstranten trafen.

Die staatlichen Nachrichtenmedien, darunter die Agentur Fars News, die dem terroristischen Korps der Revolutionsgarden (IRGC) gehört, zitierten am 28. November Nourrodin Soltanian, den Sprecher der Krankenhäuser von Isfahan, wie folgt: „Es kamen 40 Menschen mit Augenverletzungen in die Krankenhäuser. 21 von ihnen wurden stationär aufgenommen, zwei in Intensivstationen.“

Nach Angaben der Organisation der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) wurden beim Angriff vom 26. November mindestens 100 Menschen verletzt und etwa 300 festgenommen.

Der jüngste Protest gegen die Wasserknappheit in Isfahan begann am 19. November nach einer Woche, in der Bauern und Unterstützer von ihnen sich im ausgetrockneten Bett des vielbesungenen Flusses Zayanderoud versammelt hatten. Um die Ausbreitung des Protestes in andere Städte des ganzes Landes zu verhindern, ging das iranische Regime gewaltsam gegen die Demonstranten vor; die Zusammenstöße breiteten sich auch über das Stadtzentrum aus. Iraner aus allen Lebensbereichen schlossen sich in Solidarität mit den Bauern den Protesten an.

Im Jahr 2021 fanden täglich und im ganzen Land, unter der Beteiligung von Menschen aus allen Schichten Proteste statt. Es ereigneten sich mindestens drei besonders umfangreiche Protestaktionen, und zwar in den Provinzen Isfahan (Mitte), Chuzestan (Südwesten) und Sistan und Belutschistan (Südosten). Diese Proteste deuten auf den explosiven Zustand der iranischen Gesellschaft hin.

Um die Kontrolle aufrechtzuerhalten, haben die Iraner in den vergangenen Monaten auf schwerere Unterdrückung und gewaltsames Vorgehen zurückgegriffen und noch mehr Menschen hingerichtet.

Mit Sicherheit spiegeln die gewaltsamen Einsätze die Verzweiflung der Mullahs wider. Sie wissen sich angesichts dessen, dass die Nation vor einer Revolte steht, nicht anders zu helfen.

Baktash Abtin: „Der Iran braucht mehr Leute, die aufstehen und kämpfen.“

 

Der im Gefängnis sitzende iranische Dichter und Hersteller von Dokumentarfilmen Baktash Abtin, 47, ist in der Haft in einem Krankenhaus an Covid-19 gestorben. Ihm wurde die notwendige Versorgung verwehrt, während er eine sechsjährige Strafe im Gefängnis verbüßen musste wegen absurder Beschuldigungen der „Teilnahme an illegaler Versammlung und Verschwörung gegen die nationale Sicherheit“ und der „Verbreitung von Propaganda gegen den Staat“.
Baktash wurde in der ersten Januarwoche in ein künstliches Koma versetzt. Zuvor hatten die Gefängnisbehörden 10 Tage lang die Verlegung ins Krankenhaus verschoben. Das führte letzten Endes zu seinem Tod wegen einer zweiten COVID-19-Infektion nach seiner Verhaftung.
Herr Abtin ist das neueste Opfer des kriminellen Verhaltens des Regimes, das politische Gefangene in eine schlechte Situation gebracht hat. Trotz wiederholter inländischer und internationaler Aufrufe hat das Regime es verweigert, Gefangene während der Pandemie zeitweise freizulassen, und den Abbruch der Behandlung der mit dem Virus Angesteckten fortgesetzt. Es hat auch ihren Transport ins Krankenhaus verhindert.
Herr Abtin ist der zweite Gefangene im Iran, der seit Beginn des Jahres 2022 gestorben ist. Am 1, Januar starb Adel Kianpour unter verdächtigen Umständen, nachdem er am Coronavirus erkrankt ist, und nach einem wochenlangen Hungerstreik im Sheiban Gefängnis in Ahwaz.
In einem Videoclip von vor seinem Tod sagte Herr Abtin: „Heute ist die Situation in unserer Gesellschaft so, dass wir genug Dichter, Filmemacher und Künstler haben. Was uns fehlt, sind einige Menschen, die aufstehen und kämpfen und ihre Rechte einfordern und Ausdauer haben. Die Tugend des Kampfes und der Standfestigkeit ist das fehlende Glied in unserem Land. Auf diese Weise werde ich heute mit Sicherheit mein Leben opfern“. Er blieb bis zum Ende aufrührerisch.
Sein Begräbnis war eigentlich für Montag, den 10. Januar vorgesehen, aber unter dem Druck der Sicherheitskräfte des Regimes wurde die Zeremonie schon am Sonntag, dem 9. Januar, in seinem Geburtsort in Shahr-e Rey im Süden von Teheran abgehalten.
Herr Abtin ist das neueste Opfer einer Reihe von Morden, den sogenannten „Kettenmorden“ der Mullahs. Das Verbrechen begann in den 1990er Jahren und setzt sich bis heute fort und an ihm hat sich eine Welle sozialen und internationalen Hasses gegen das Kleriker Regime entzündet.
Sein Begräbnis verwandelte sich in einen Protest gegen die Regierung, wobei die Leute Slogans wie ‚Friede sei mit Abtin, Tod den Unterdrückern‘ und ‚Tod der mörderischen Regierung‘ riefen.
Im Evin Gefängnis haben Mitinsassen von Herrn Abtin die Drohungen der Gefängniswärter ignoriert und skandiert: „Tod für Khamenei“ und „Tod dem Diktator“. Die wahre Botschaft ist der Punkt, den er in seiner Videobotschaft machte, dass, wenn die Wildheit eines brutalen Regimes andauert, „Iran mehr Menschen braucht, die aufstehen und kämpfen“.
Sein Tod und die Proteste und die Rufe „Tod für Khamenei“ und „Tod für eine mörderische Regierung“ bei seinem Begräbnis und von seinen Mitinsassen ebenso wie die Botschaften der Solidarität und der Unterstützung zeigen, dass die Tötungen des Regimes und die Kettenmorde mehr als zuvor daran gescheitert sind, die Menschen im Iran zum Schweigen zu bringen, die mehr als zuvor willens sind, „aufzustehen und zu kämpfen“.

Iran: Widerstandseinheiten fackeln Qassem Soleimani-Banner in verschiedenen Städten ab


Teheran – Die Widerstandseinheiten fackeln das große Banner von Qassem Soleimani ab – 10. Januar 2022
Nach der Verbrennung der Statue von Qassem Soleimani, dem ausgeschiedenen Kommandeur der terroristischen Quds-Truppe, am 5. Januar in Schahrekord und zeitgleich mit den Feierlichkeiten zu seinem Todestag haben die Widerstandseinheiten in Teheran und vielen anderen Städten, darunter Isfahan, Hamedan, Zabol und Kianshahr, seine großen Banner verbrannt. Die Passanten begrüßten diese Aktivitäten, die unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen stattfanden.
Qassem Soleimani spielte eine wichtige Rolle bei den Massakern an der iranischen Bevölkerung und in der Region, insbesondere im Irak und in Syrien. Er überwachte und befehligte auch verschiedene terroristische Operationen gegen die Volksmodjahedin (MEK) in den Lagern Ashraf und Liberty durch die terroristischen Stellvertreter des Regimes im Irak, darunter das Massaker an 52 MEK-Mitgliedern im Lager Ashraf am 1. September 2013. In den letzten Tagen haben Menschen in verschiedenen Städten im Irak und im Gazastreifen Plakate und Banner von Soleimani in Brand gesetzt, um ihren Hass auf das klerikale Regime und seine Führer zum Ausdruck zu bringen.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates von Iran (NWRI)
12. Januar 2022

Teheran – Die Widerstandseinheiten fackeln ein großes Transparent mit Bildern von Khomeini, Khamenei und Qassem Soleiman ab – 10. Januar 2022

Hamedan – Die Widerstandsgruppen fackeln ein großes Banner von Qassem Soleimani ab – 10. Januar 2022

Isfahan – Die Widerstandseinheiten fackeln Qassem Soleimanis großes Transparent ab – 10. Januar 2022

Verlegung von zwei politischen Gefangenen unter Gewaltanwendung

Am 7. Januar wurden zwei politische Gefangene: Ebrahim Khalil Sedighi Hamedani, 63 Jahre alt, und sein Sohn Salar, 30 Jahre alt, plötzlich von dem Gefängnis von Urmia in jenes von Marivan bzw. in das von Kamyaran verlegt. Sie waren am 23. Februar 2019 von dem Geheimdienstministerium der Mullahs in Urmia verhaftet und wegen „Unterstützung der Volksmojahedin MEK/PMOI“ und „gegen den Staat gerichteter Propaganda“ zu je 19 Jahren Haft verurteilt worden.

Darish Bakhshi, Leiter der Abteilung für politische Gefangene in dem Gefängnis von Urmia, erklärte, die beiden seien deshalb verlegt worden, weil sie zwei Häftlinge zu Protest und Streik angestiftet hätten. (Der Satz im Englischen unklar.)

Unmittelbar nach seiner Ankunft im Gefängnis von Marivan trat Ebrahim in einen Hungerstreik ein; er erklärte, er werde ihn fortsetzen, bis er wieder mit seinem Sohn vereinigt worden sei. Er leidet an verschiedenen Krankheiten, darunter Diabetes, und wurde während der vergangenen Jahre von seinem Sohn Salar gepflegt.

Das religiöse Regime versucht, den Widerstand der politischen Gefangenen nicht nur durch Einsatz der Folter, sondern auch dadurch zu brechen, daß es ihnen medizinische Behandlung und den Zugang zu einem Krankenhaus verwehrt oder sie in entlegene, vom allgemeinen Verkehr entfernte Gefängnisse befördert.

Der iranische Widerstand fordert die Vereinten Nationen und andere zuständige Körperschaften auf, das Leben dieser beiden politischen Gefangenen zu retten, besonders das Leben von Ebrahim, dessen Gesundheit in Gefahr ist.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)
den 10. Januar 2022

„Das ukrainische Flugzeug wurde abgeschossen, um ein menschliches Schutzschild zu schaffen“, sagt ein früherer Amtsträger des Regimes


Ein früherer Amtsträger des iranischen Regimes und seine Frau, deren Sohn und Tochter unter den 176 Passagieren des Flugzeugs PS752 der Ukrainischen Internationalen Fluglinie waren, das im Januar 2020 von Raketen des Corps der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) getroffen worden war, sagten: „Es wurde abgeschossen, um ein menschliches Schutzschild zu schaffen“ gegen einen angenommenen Angriff der USA.
Mohssen Asadi-Iari, ein früherer amtierender Minister für Internationale Angelegenheiten im Ministerium für Gesundheit und medizinische Bildung, und seine Frau Zara Majd, die Eltern von Mohammad-Hossein und Zeinab Asadi-Iari, erklärte in einem Interview mit der Tageszeitung Sharq („Osten“) am Montag dem 10. Januar, dass der IRGC Befehlshaber Hossein Salami ihnen 40 Tage, nachdem das IRGC das Flugzeug abgeschossen hatte, mitteilte, dass das IRGC gegen die USA hätte kämpfen müssen, wenn das Flugzeug nicht abgeschossen worden wäre.
In einem 45minütigen Interview mit dem Ehepaar am 8 Januar 2022 sagte Frau Majd aus: „Er [Hossein Salami] kam mit seinem Stellvertreter. Während er vorgab, entsetzt zu sein, sagte er: Ich wünschte, ich wäre in diesem Flugzeug gewesen und ich wünschte, ich wäre weg, und … dann sagten sie: Du weißt, wo eure Kinder sind? Sie stehen viel höher als die Märtyrer in der Mitte des Schlachtfeldes“.
Herr Assadi-Iari fügte hinzu: „Wir sind jetzt zu dem Schluss gekommen, dass sie dieses [Flugzeug] abgeschossen haben, und wir haben das in den [Facebook] Seiten unserer Kinder vermerkt, dass sie [das IRGC] es abschießen und die Schuld den USA zuschieben wollten, wie sie es zuvor bei ähnlichen Maßnahmen getan hatten“.
Als der Interviewer fragte: Wie verteidigen Sie ihre Aussage, antwortete Majd: „Was Verteidigung? Sie [die Amtsinhaber] sagten offen, dass, wenn das Flugzeug nicht abgeschossen worden wäre, am nächsten Tag ein zerstörerischer Krieg ausgebrochen wäre und dass das Leben von 10 Millionen Menschen in Gefahr gewesen wäre“.
„Das sollte ins Geschichtsbuch [über dieses Regime] eingetragen werden“, sagte Majd. „Die Situation mag jetzt so sein, dass Sie nicht veröffentlichen können, was wir sagen, und leider bewegt sich die Atmosphäre zu mehr Verdrehung und einer gesteigerten Atmosphäre der Angst“.
Sie fügte hinzu, dass die Angehörigen der Opfer, die im Iran leben, manchmal in Schweigen verharren aus „Angst“ und sich nicht gegenüber den Medien äußern.
Das Ehepaar erklärte dazu auch, dass sie nicht nur daran gehindert worden seien, in den Stunden nach dem Vorfall die Stelle mit den Trümmern zu betreten, sondern dass das Regime ihnen auch keine Habseligkeiten ihrer Kinder ausgeliefert habe außer Zeinabs verbranntem Ausweis. „Weder den Labtop noch sogar das Geld, das sie mit sich hatten, wurde zurückgegeben“, so Herr Asadi Lari.
„Wie ist das möglich? Entsprechend den Fotos ist klar, dass sogar Puppen erhalten geblieben sind, aber die elektronischen Geräte sind weg! Sehr wahrscheinlich waren Informationen im Eigentum der Kinder und sie könnten sogar die letzten Augenblicke gefilmt haben und jene wollten nicht diese Informationen publik machen. Den meisten Angehörigen ging es so und vielleicht wurden sie in wenigen seltenen Fällen den Angehörigen zugänglich gemacht, nachdem die Informationen gelöscht worden sind. Das sind genau die Fragen, die beantwortet werden müssen“.
Nachdem er den Abschuss des Flugzeugs als „beispielloses Verbrechen” bezeichnet hatte, betonte Asadi-Lari, dass die Angehörigen sich dem widersetzt hätten, dass der Gerichtsfall im Iran „Untersuchung des Unfalls des ukrainischen Flugzeugs“ genannt wurde, und führte aus, dass die Tragödie nicht „Unfall“ genannt werden sollte und dass die korrekte Bezeichnung Verbrechen sei oder dass mindestens das Wort „Abschuss“ benutzt werden sollte.
Er sagte dazu auch, dass der Grund dafür, dass die Berichte der Behörden des iranischen Regimes über das Ereignis den Angehörigen nicht zugänglich gemacht worden sind, der sei, dass „es Probleme gibt, die, wenn sie aufgeklärt würden, auch deutlich über die Widersprüche mit den Fakten und anderen veröffentlichten Berichten und über andere Behauptungen aufklären würden, die bisher vom Regime aufgestellt wurden“.

Familien von Opfern des abgeschossenen Flugzeugs fordern Gerechtigkeit

Die Angehörigen der Passagiere im ukrainischen Flug von PS752, das vor zwei Jahren von den Revolutionsgarden abgeschossen wurde, haben sich am Samstag am Flughafen in Teheran und an der Stelle des Absturzes versammelt und Gerechtigkeit gefordert.
Sie haben Bilder ihrer Verwandten hochgehalten und „Wahrheit, Gerechtigkeit“ und „Gerechtigkeit ist nicht verhandelbar! Wir stehen fest dazu, dass die Verbrecher vor einem unparteiischen Gericht Gerechtigkeit erfahren.“ skandiert. Sie erklärten, dass ihre Kampagne für Gerechtigkeit fortgesetzt wird, bis der Oberste Führer des Regimes Ali Khamenei und die IRGC Befehlshaber verantwortlich gemacht worden sind. Ein Vater, der zwei Kinder verloren hat, wie er sagte, bestand darauf, dass er nicht ruhen werde, bis die verantwortlichen Verbrecher vor Gericht gestellt worden sind.
Voller Furcht vor einem Gegenschlag haben die staatlichen Sicherheitskräfte versucht, diese Angehörigen mit Hubschraubern, die über der Versammlung flogen, einzuschüchtern, bekamen aber von den Anwesenden rebellische Rufe wie „Haut ab!“ zu hören.
Bei einer anderen Versammlung in Teheran hielten Angehörige auch Schilder hoch, auf denen zu lesen war: „Gerechtigkeit ist nicht verhandelbar!“, „Die Wahrheit sollte nicht der politischen Zweckmäßigkeit geopfert werden“ und „Der Zweck heiligt nicht die Mittel“.
Die Angehörigen gingen dann zur Absturzstelle im Südwesten von Teheran, wo sich ihnen Anwohner anschlossen, die riefen „Wahrheit, Gerechtigkeit“.
Angehörige von Opfern beim Flug von PS752 begehen den zweiten Jahrestag am Flughafen von Teheran

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran, äußerte „ihr tiefstes Mitgefühl mit den Angehörigen der Opfer des abgeschossenen ukrainischen Flugzeugs, die seit zwei Jahren beständig Gerechtigkeit suchen”.
„Diejenigen, die verantwortlich sind für dieses heimtückische Verbrechen, sind die gleichen Amtsträger, die an vier Jahrzehnten Massaker, Folter und Hinrichtungen beteiligt sind. Die Menschen im Iran wollen, dass Khamenei, Raisi und die Befehlshaber des IRGC vor Gericht gestellt werden“, erklärte sie.

@Maryam_Rajavi
My deepest sympathies to the families of the victims of the downed Ukraine flight who have been persistently seeking justice for two years. #PS752Justice #PS752

Am Freitag trafen sich Angehörige der Opfer in Kanada mit kanadischen Politikern, darunter Premierminister Justin Trudeau und Außenministerin Mélanie Joly.
„Wir haben den Iran ersucht, in Verhandlungen in Bezug auf den 5. Januar einzutreten, Wir haben eine negative Antwort erhalten. Kanada und seine Verbündeten werden diesen Affront angesichts der Erinnerung an die 176 Opfer des Fluges der PS752 nicht hinnehmen. Die Gruppe wird jetzt Handlungen ins Auge fassen, um dies im Einklang mit dem Völkerrecht zu lösen“, schrieb Joly in einer Twitter-Botschaft.

Mélanie Joly
@melaniejoly
We asked Iran to commit to negotiations by January 5. We received a negative response. 🇨🇦 & its allies will not stand for this affront to the memories of the 176 victims of flight PS752. The Group will now focus on actions to resolve this in accordance with international law.
Foreign Policy CAN
@CanadaFP

Canada government organization
Ahead of the 2-year mark of the downing of Flight #PS752, an update from the Coordination Group on status of negotiations with Iran. ow.ly/vLka50HolNW

Nach drei Tagen vollkommener Geheimhaltung und widersprüchlichen Erklärungen nach dem Abschuss des Flugzeugs, hat das Regime versucht, den Fall abzuschließen, indem man heuchlerisch die Verantwortung übernahm und sich auf „menschlichen Irrtum“ berief.
Zunächst hat das Regime versprochen, den Flugschreiber ins Ausland zu schicken, aber als sich die Krise verstärkte, hat es seine Position geändert und dreist erklärt, dass es den Flugschreiber nicht ausliefern werde, weil es fürchtete, dass der Führer des Regimes bei diesem furchtbaren Verbrechen bloßgestellt würde, besonders wegen der Bedeutung des Flugschreibers bei der Offenlegung von Geheimnissen bei diesem großen Verbrechen und der Möglichkeit von mehr Aufklärung über die Rolle des Regimes beim Abschuss des Flugzeugs.
Die kanadische Regierung hat im Jahr 2020 ihre Ermittlungen aufgenommen und ist zu dem Schluss gekommen, dass das Regime strafrechtlich verantwortlich sei. Im vergangenen Mai hat Richter Edward Belobaba entschieden, dass „die Raketenangriffe vorsätzlich geschahen“ und dass „der Abschuss des zivilen Flugzeugs nach dem hierfür anwendbaren Bundesrecht eine terroristische Aktivität konstituiert“.
In einem kanadischen Gerichtsentscheid vom Montag, dem 2. Januar, wurde das iranischen Regime angewiesen, 84 Millionen $ an die Angehörigen der kanadischen Opfer, die ihr Leben verloren haben, zu zahlen.
Das iranische Regime hat keine unabhängige Untersuchung anderer Länder zugelassen, einschließlich der Ukraine.
Der Sekretär des Rates für nationale Verteidigung und Sicherheit der Ukraine hat seinen Unmut darüber geäußert, was er die Weigerung des Iran bei der Untersuchung zu kooperieren und Entschädigung für den Abschuss des Flugzeugs PS 752 der Ukrainischen Internationalen Fluglinie zu leisten, nannte. In einem Interview äußerte er am 4. Januar: „Was am 8. Januar 2020 passiert ist, war ein terroristischer Akt, der gegen ein ziviles Flugzeug begangen wurde”.
Kanada, England, Schweden und die Ukraine erklärten am Donnerstag, dem 5. Januar, sie hätten die Bemühungen aufgegeben, mit Teheran über Reparationen zu sprechen und würden versuchen, die Angelegenheit nach dem Völkerrecht beizulegen.
„Die meisten der 176 Passagiere waren Bürger aus diesen vier Ländern, die eine Koordinationsgruppe geschaffen haben, die bestrebt ist, Teheran zur Verantwortung zu ziehen.
„Trotz unserer besten Bemühungen in den letzten beiden Jahren und vielfachen Versuchen, die Sache über Verhandlungen zu lösen, hat die Koordinationsgruppe entschieden, dass weitere Versuche von Verhandlungen mit dem Iran …sie waren vergeblich“, heißt es in einer Erklärung.
„Die Koordinationsgruppe wird sich jetzt auf entsprechende Maßnahmen konzentrieren, die zu ergreifen sind, um diese Sache im Einklang mit dem Völkerrecht zu lösen“, fügte sie hinzu.

Politischer Gefangener Mohammad Javad Vafaei zum Tode verurteilt Internationaler Aufruf zur Rettung seines Lebens

Die Justiz des Kleriker Regimes hat den politischen Gefangenen Mohammad Javad Vafaei Sani zum Tode verurteilt, nachdem er zwei Jahre Gefängnis unter der Folter hat erdulden müssen. Ihm wird vorgeworfen „die Mujahedin-e Khalq (MEK) zu unterstützen“, „Verderbtheit auf Erden“, „Anstachelung und Zerstörung bestimmter Orte, darunter des staatlichen Gebäudes für den Strafvollzug“. Das Urteil wurde seinem Anwalt überreicht.

Seyed Mohammad Javad Vafaei, 26, ist Boxmeister im Schulsystem von Maschhad und er wurde in März 2020 dort verhaftet. Das Mullah Gericht hat eine Bürgschaft von 30 Milliarden Toman für seine zeitweise festgesetzt, die seine Familie nicht aufbringen kann.
Mit der Ausweitung der Aktivitäten von Widerstandseinheiten und der Ausbreitung von sozialen Protesten und mit der zunehmenden Auspeitschung junger Leute in der Reihen von MEK Netzen im Iran hat das von Krisen heimgesuchte Kleriker Regime verzweifelt Hinrichtungen und Repression verstärkt als ein Weg, diesen Prozess zu verhindern.
Der Iranische Widerstand fordert den Generalsekretär der Vereinten Nationen, den UNO Menschenrechtsrat und alle Organisationen für Menschenrechte und ebenso die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten auf, dringend etwas zu unternehmen, um das Leben dieses politischen Gefangenen zu retten,
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
9. Januar 2022

The clerical regime’s judiciary sentenced political prisoner Mohammad Javad Vafaei Sani to death after he endured two years in prison under torture on charges of “supporting the Mujahideen-e Khalq (MEK),” “corruption on earth,” “inciting and destroying certain places, including the state penitentiary building.” The verdict was handed over to his lawyer.
Seyed Mohammad Javad Vafaei, 26, is a boxing champion in the Mashhad school system and was arrested in March 2020 in Mashhad. The mullahs’ court set bail of 30 billion tomans for his temporary release, which his family could not afford.
With expanding activities of Resistance Units and spreading social protests, and with increased flocking of young people to the ranks of MEK networks in Iran, the crisis-ridden clerical regime has desperately intensified executions and repression as a way to prevent this process.
The Iranian Resistance urges the Secretary-General of the United Nations, the UN Human Rights Council and the UN High Commissioner for Human Rights, and all human rights bodies, as well as the European Union and its member states, to take urgent action to save the life of this political prisoner.
Secretariat of the National Council of Resistance of Iran (NCRI)
January 9, 2022

Mehr als 496.300 Conavirus – Tote im ganzen Land


Gesundheitsminister des Regimes: Omikron zirkuliert im Land und wir haben in den nächsten Wochen einen signifikanten Anstieg der Infektionen zu erwarten, vor allem in den Provinzen Hormozgan, Teheran, Khorasan Razavi und Mazandaran. (ISNA Nachrichtenagentur, 8 Januar 2022)
• Minister des wissenschaftlichen Komitees der Nationalen Taskforce zur Bekämpfung des Coronavirus (NCCT): Wenn die Schulen wieder geöffnet werden und die mit Omikron infizierten Studenten auf die Intensivstationen müssen, dann wird es eine Krise geben. (ISNA Nachrichtenagentur, 9. Januar 2022)
• Mitglied des wissenschaftlichen Komitees des NCCT: Die Gefahr von Omikron liegt außerhalb unserer Möglichkeiten. Wir werden in den nächsten zwei oder drei Wochen eine neue Welle erleben.
• Medizinische Universität Isfahan: Ende Januar und Anfang Februar wird Omikron die dominierende Covid-19 Variante in Isfahan sein.
• Im Gegensatz zu den Behauptungen des Gesundheitsministers des Regimes, dass er das iranische Covid-19 Vakzin bekommen hat, zeigt sein Impfausweis, dass er mit dem russischen Sputnik Impfstoff behandelt wurde.

Die Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) gaben am 9. Januar 2022 bekannt, dass in 547 Städten im Iran mehr als 496.300 Menschen an Covid-19 gestorben sind. Es gab folgende Opferzahlen: Teheran 115.980, Khorasan Razavi 40.000, Mazandaran 18.015, Gilan 17.210, Kerman 13.377, Hamedan 9.203, Hormozgan 8.215 und Kurdistan 8.187.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
9. Januar 2022

Irans Staatsmedien geben tiefe Krisen und Abscheu der Bevölkerung gegenüber dem Regime zu

„Die Probleme des Landes sind tiefer geworden als zuvor“, räumte die staatliche Tageszeitung Setar-e Sobh am 1. Januar ein. Dieses Eingeständnis der staatlichen Medien des iranischen Regimes, die bis dahin die Verbrechen der Mullahs beschönigt und die Realität der explosiven Gesellschaft des Iran verheimlicht hatte, zeigt die Tiefe der aktuellen Krisen.

Die Aussichten auf einen weiteren Aufstand erschrecken Irans Staatsmedien und Regimefunktionäre. „Der gegenwärtige wirtschaftliche Druck auf die Menschen ist beispiellos. Wir erleben jetzt in der Bevölkerung eine Zunahme von gefährdeter Dezile in der Gesellschaft“, sagte die ehemalige Abgeordnete des Regimes, Parvaneh Salahshouri, am 1. Januar gegenüber der Tageszeitung Setar-e Sobh. „Es gibt eine kleine wohlhabende Gruppe im Land, die von den meisten Menschen wirtschaftlich weit entfernt ist. Wenn der wirtschaftliche Druck zunimmt, haben daher viele Menschen viele Existenzprobleme.“.

„Feldbeobachtungen zu Inflation, Diskriminierung und sinkender Kaufkraft zeigen, dass die Situation nur noch schlimmer geworden ist als zuvor. Etwa 85% der Bevölkerung scheinen über die Wirtschafts- und Lebensbedingungen augebracht zu sein. Die Frage ist, wissen die Regierenden, dass wir mit öffentlichem Misstrauen konfrontiert sind?“ fügte sie hinzu.

„Der Rückgang des Bevölkerungswachstums weist auf eine tiefe Krise in der Gesellschaft hin, und dieser Rückgang ist ein Zeichen für eine große Krise. Eine Kombination aus Armut und Verzweiflung hat ein solches Problem geschaffen“, schrieb die Tageszeitung Etemad am 1. Januar.

„Die Funktionäre zahlen keine explodierenden Preise. Da Sie sich des wirtschaftlichen Drucks oder der Arbeitslosigkeit nicht bewusst sind, Sie setzen Ihre rückständigen Gedanken im Land um. Sanktionen und große Unterschlagungen werden die Wirtschaft des Landes nicht reformieren“, schrieb die staatliche Tageszeitung Arman-e Meli am 1. Januar.

„Der Abriss des Ladens eines hilflosen, geistig behinderten Mannes in Maraghe und Dutzende anderer ähnlicher Aktionen haben das Leben für arme Menschen unerträglich gemacht. Dies ist nur die Spitze des Eisbergs. Die explodierenden Preise und die steigende Inflation haben das Leben von Millionen von Menschen schwer erträglich gemacht“, fügt Arman-e Meli hinzu.

„Laut Arbeitsaktivisten kosten die Lebensmittelkörbe der Arbeiter dieses Jahr 115 Millionen Rial pro Monat, was sich viele Arbeiter nicht leisten können. Die steigenden Lebenshaltungskosten warten nicht auf die Zustimmung [des Regimes]. Die Inflation hat 45% überschritten, aber die Löhne sind die gleichen wie zu Beginn dieses Jahres. Schätzungen zufolge lebten 2019 rund 26 Millionen Iraner unterhalb der Armutsgrenze. Diese Zahl ist in den Jahren 2020 und 2021 sicherlich deutlich gestiegen“, schrieb die Tageszeitung Hamdeli am 2. Januar.

„Fühlen Sie sich in diesen Tagen erstickt an der wirtschaftlichen Lage, der Luftverschmutzung, den Erdrutschen oder der Zukunftsperspektive, wenn sich die Probleme wie ein Seil um Ihren Hals legen?“ Schrieb die Tageszeitung Arman-e Meli schrieb am 3. Januar.

„Wenn Sie sich erstickt fühlen, liegt das an den Seilen, die uns Machthaber, Politiker, Bürokraten, Auftragnehmer und Berater um den Hals gelegt haben. Die Regierungen haben diese Leute finanziert“, bestätigte der Artikel von Arman-e Meli.

Wirtschaftsindikatoren wie die hohe Arbeitslosenquote zeigen, wie die iranische Wirtschaft unter der Herrschaft der Mullahs zwischen Zusammenbruch und Krise schwankt. Jahrzehntelange Plünderung, Korruption und Unfähigkeit haben den Iranern nur Elend gebracht. Während die Menschen mit Armut zu kämpfen haben, leben die Funktionäre des Regimes und ihre Angehörigen in Luxus und Opulenz.

Die wirtschaftliche Krise des Landes hat den explosiven Zustand der Gesellschaft erhöht. Der Aufstand im November 2019 hat die Verachtung des iranischen Volkes gegenüber dem Mullah-Regime offengelegt. Seither deuten anhaltende Proteste auf eine zunehmende soziale Volatilität hin.
Irans Staatsmedien geben tiefe Krisen und Abscheu der Bevölkerung gegenüber dem Regime zu

„Die Probleme des Landes sind tiefer geworden als zuvor“, räumte die staatliche Tageszeitung Setar-e Sobh am 1. Januar ein. Dieses Eingeständnis der staatlichen Medien des iranischen Regimes, die bis dahin die Verbrechen der Mullahs beschönigt und die Realität der explosiven Gesellschaft des Iran verheimlicht hatte, zeigt die Tiefe der aktuellen Krisen.

Die Aussichten auf einen weiteren Aufstand erschrecken Irans Staatsmedien und Regimefunktionäre. „Der gegenwärtige wirtschaftliche Druck auf die Menschen ist beispiellos. Wir erleben jetzt in der Bevölkerung eine Zunahme von gefährdeter Dezile in der Gesellschaft“, sagte die ehemalige Abgeordnete des Regimes, Parvaneh Salahshouri, am 1. Januar gegenüber der Tageszeitung Setar-e Sobh. „Es gibt eine kleine wohlhabende Gruppe im Land, die von den meisten Menschen wirtschaftlich weit entfernt ist. Wenn der wirtschaftliche Druck zunimmt, haben daher viele Menschen viele Existenzprobleme.“.

„Feldbeobachtungen zu Inflation, Diskriminierung und sinkender Kaufkraft zeigen, dass die Situation nur noch schlimmer geworden ist als zuvor. Etwa 85% der Bevölkerung scheinen über die Wirtschafts- und Lebensbedingungen augebracht zu sein. Die Frage ist, wissen die Regierenden, dass wir mit öffentlichem Misstrauen konfrontiert sind?“ fügte sie hinzu.

„Der Rückgang des Bevölkerungswachstums weist auf eine tiefe Krise in der Gesellschaft hin, und dieser Rückgang ist ein Zeichen für eine große Krise. Eine Kombination aus Armut und Verzweiflung hat ein solches Problem geschaffen“, schrieb die Tageszeitung Etemad am 1. Januar.

„Die Funktionäre zahlen keine explodierenden Preise. Da Sie sich des wirtschaftlichen Drucks oder der Arbeitslosigkeit nicht bewusst sind, Sie setzen Ihre rückständigen Gedanken im Land um. Sanktionen und große Unterschlagungen werden die Wirtschaft des Landes nicht reformieren“, schrieb die staatliche Tageszeitung Arman-e Meli am 1. Januar.

„Der Abriss des Ladens eines hilflosen, geistig behinderten Mannes in Maraghe und Dutzende anderer ähnlicher Aktionen haben das Leben für arme Menschen unerträglich gemacht. Dies ist nur die Spitze des Eisbergs. Die explodierenden Preise und die steigende Inflation haben das Leben von Millionen von Menschen schwer erträglich gemacht“, fügt Arman-e Meli hinzu.

„Laut Arbeitsaktivisten kosten die Lebensmittelkörbe der Arbeiter dieses Jahr 115 Millionen Rial pro Monat, was sich viele Arbeiter nicht leisten können. Die steigenden Lebenshaltungskosten warten nicht auf die Zustimmung [des Regimes]. Die Inflation hat 45% überschritten, aber die Löhne sind die gleichen wie zu Beginn dieses Jahres. Schätzungen zufolge lebten 2019 rund 26 Millionen Iraner unterhalb der Armutsgrenze. Diese Zahl ist in den Jahren 2020 und 2021 sicherlich deutlich gestiegen“, schrieb die Tageszeitung Hamdeli am 2. Januar.

„Fühlen Sie sich in diesen Tagen erstickt an der wirtschaftlichen Lage, der Luftverschmutzung, den Erdrutschen oder der Zukunftsperspektive, wenn sich die Probleme wie ein Seil um Ihren Hals legen?“ Schrieb die Tageszeitung Arman-e Meli schrieb am 3. Januar.

„Wenn Sie sich erstickt fühlen, liegt das an den Seilen, die uns Machthaber, Politiker, Bürokraten, Auftragnehmer und Berater um den Hals gelegt haben. Die Regierungen haben diese Leute finanziert“, bestätigte der Artikel von Arman-e Meli.

Wirtschaftsindikatoren wie die hohe Arbeitslosenquote zeigen, wie die iranische Wirtschaft unter der Herrschaft der Mullahs zwischen Zusammenbruch und Krise schwankt. Jahrzehntelange Plünderung, Korruption und Unfähigkeit haben den Iranern nur Elend gebracht. Während die Menschen mit Armut zu kämpfen haben, leben die Funktionäre des Regimes und ihre Angehörigen in Luxus und Opulenz.

Die wirtschaftliche Krise des Landes hat den explosiven Zustand der Gesellschaft erhöht. Der Aufstand im November 2019 hat die Verachtung des iranischen Volkes gegenüber dem Mullah-Regime offengelegt. Seither deuten anhaltende Proteste auf eine zunehmende soziale Volatilität hin.

Verzweifelte Reaktion des Regimes auf das Anzünden der Statue von Quassem Soleimani

Am 6. Januar zündeten Widerstandseinheiten zum zweiten Jahrestags der Eliminierung von Quassem Soleimani seine Statue in Shahr-e Kord in der Provinz Chaharmahal und Bakhtiari an. Entsetzt von der Aktion gab Mohammad Ali Nekonam, der Vertreter des obersten Führers des iranischen Regimes in Shahr-e Kord, am Donnerstag eine Erklärung ab, welche die staatliche Nachrichtenagentur ISNA verbreitete.
„Dieses Verbrechen geschah in der Nacht und es ist von der gleichen Art wie das nächtliche Verbrechen in Bagdad, wo der einst der feige Anschlag des Feindes verübt wurde.“, sagte Nekonam. Er behauptete weiter, dass diese Aktion „nur die Popularität von Haj Quassem im Volk steigern wird.“

„Gestern Morgen am 5. Januar wurde von Vertretern der Provinz entdeckt, dass die Statue von Generalleutnant Haj Quassem Soleimani in der Provinz am Hazrat Qamarbani Hashem Platz in Shahrekord in einem feigen Akt von unbekannten Personen in Brand gesetzt wurde“, schrieb heute die halbstaatliche Nachrichtenagentur ISNA.
Soleimani, der berüchtigte Kommandeur der terroristischen Quds Brigaden in den Revolutionsgarden (ORGC), wurde am 3. Januar 2020 durch einen Drohnenangriff getötet. Er hatte eine zentrale Rolle bei der Niederschlagung der Aufstände im Iran und unternahm alles in seiner Macht Stehende, um das mörderische Assad Regime am Leben zu halten. Auch seine Rolle bei einem Chemiewaffenangriff, bei dem Hunderte Menschen, darunter auch Kinder, starben, ist Teil seiner Bilanz. Seine Aktionen brachten ihn den Spitznamen „Kindermörder“ ein.
Nach seinem Tod haben das iranische Regime und seine Unterstützer viel versucht, um Soleimani als „nationalen Helden“ und als „Kommandeur der Herzen“ darzustellen.
Diese Behauptungen können leicht von den Leuten wiederlegt werden, welche seine Poster und Statuen bei den großen Iran – Protesten im Januar 2020 und 2021 verbrannten.
Die Aktion vom Donnerstag zeigt, dass die Menschen genug vom terroristischen Regime und kriminellen Vertretern wie Soleimani haben und dass die Aktivisten im Land jeder Zeit die Entschlossenheit und Kapazitäten haben, organisierte Opposition im Iran auszuüben.