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Gespräche im Weißen Haus über Iraks Camp Ashraf von Protesten begleitet

CNN – Von Paul Courson  12. Dezember 2011
Washington (CNN) – Mehrere prominente US Bürger schlossen sich am Montag irakischen Oppositionsaktivisten bei einer lautstarken Demonstration vor dem Weißen Haus an. Sie forderten Präsident Obama auf, darüber zu disktutieren, was demnächst mit einem Flüchtlingscamp passiert, wenn die USA den Irak verlassen.
Die irakische Regierung plant eine Räumung des Camps nordöstlich von Bagdad zum Ende des Monats ohne bisher klare Versicherungen abgegeben zu haben, dass die Flüchtlinge vor Angriffen irakischer Einheiten und Repressalien des Nachbarn Iran geschützt werden.

Konferenz in Paris: Sofortige Intervention von Obama gefordert, um die Katastrophe in Ashraf City zu verhindern

Amerikanisch-europäischer Appell an Präsident Obama am Vorabend seiner Begegnung mit dem irakischen Premierminister in Washington: Annullieren Sie den Termin vom 31. Dezember für die Schließung von Ashraf und die Zwangsumsiedlung seiner Bewohner innerhalb des Irak; und verhindern Sie ein Massaker an ihnen

NWRI – Am Samstag, dem 10. Dezember und dem internationalen Tag der Menschenrechte und im Vorfeld des Treffens des Präsidenten Obama mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri Al Maleki in Washington haben amerikanische und europäische Persönlichkeiten in einem Appell an Präsident Obama die Aufhebung der Räumungsfrist des Camps ASHRAF vom 31.Dezember und der Zwangsumsiedlung dessen Bewohner gefordert.

Irakischer Regierungschef gibt zu, dass die Ermordungen und Unterdrückung der Bewohner von Ashraf vom iranischen Regime diktiert wurde

Militärische Besetzung von Camp Ashraf – Nr. 174

NWRI – Der irakische Regierungschef gab während seiner Reise in die USA und dem Treffen mit Präsident Obama in einem Wall Street Interview zu, dass die Unterdrückung und Ermordung der Mojahedin, sowie das Ultimatum zur Schließung von Camp Ashraf auf Geheiß des iranischen Regimes erfolgte.

Hadi al-Ameri, Angehöriger der Qods Terror-Einheiten, begleitet al-Maliki bei seinem Besuch in den USA

NWRI – Bei seinem Besuch in den USA und dem Treffen mit Präsident Obama begleiten Nuri al-Maliki eine Reiher von Terroristen und Söldnern der religiösen Diktatur des Iran. Einer von ihnen ist Hadi al-Ameri, der für die Badr Gruppe in der Pasdaran Armee arbeitet und der aktueller Verkehrsmister des Irak ist. Er ist mit einer Iranerin verheiratet, die zusammen mit ihren Kindern im Iran lebt. Er hat auf dem Mofateh Gelände in Teheran ein Haus. Dieses Gelände beherbergt Kommandeure der Qods Einheiten und die Ramadhan Garnison gehört zur Pasdaran Armee.

Irakisches Militär bereitet auf Anordnung von Malikit Angriffe auf Ashraf vor

Militärische Besetzung von Camp Ashraf – Nr.173

• Anwesenheit der Kommandeure des Diyala Operationszentrum und der fünften irakischen Armeedivision zusammen mit den Polizeikommandeuren des irakischen Innenministerium zur Begutachtung Duzender Militärfahrzeuge

NWRI – Am Freitag, den 9. Dezember 2011 erschien eine Kolonne mit den Kommandeuren des Operationszentrums der Diyala Provinz und der fünften irakischen Armeedivision zusammen mit Polizeikommandeuren aus dem Innenministerium, um dort die Einheiten vor Ashraf zu begutachten und einen Angriff auf Ashraf zu planen und die Operationspläne am Boden zu entwickeln.

Attacke auf Bewohner von Camp Ashraf mit Schießgewehren

Militärische Besetzung von Camp Ashraf – Nr. 172

NWRI – Söldner des iranischen Geheimdienstes und der terroristischen Qods Einheiten feuerten mit Gewehren auf Bewohner von Ashraf. Gegen 14 Uhr Ortszeit am 10. Dezember schossen Agenten der terroristischen Qods Einheiten auf der Südflanke von Ashraf mit einem Gewehr auf die Bewohner. Es gab auch Schüsse auf Scheinwerfer an der Südseite von Ashraf.

UN Botschafter fordert Verlängerung für iranisches Dissidentencamp im Irak

Agenturen / New York – Der UN Sonderbeauftragte für den Irak bat den UN Sicherheitsrat am Dienstag, die irakische Regierung aufzufordern, ein iranisches Dissidentencamp weiterhin offen zu lassen, obwohl es Pläne zur Räumung des Camps zum Ende des Jahres gibt.
Bagdad gab bekannt, dass es Camp Ashraf, welches von den Volksmojahedin Iran (PMOI) in der Diyala Provinz betrieben wird, zum Ende des Jahres schließen will, nachdem eine militärische Durchsuchung zur Mitte des Jahres Duzende Menschen getötet hatte.

Erklärung der Hohen Vertreterin Cathrine Ashton nach ihrem Treffen mit Martin Kobler, den Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs und Vorsitzenden der UN Hilfsmission im Irak über Camp Ashraf

EUROPÄISCHE UNION Brüssel, 9. Dezember 2011 A 505/11

Cathrine Ashton, die Hohe Vertreterin der EU für auswärtige Angelegenheiten und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Kommission gab heute folgende Erklärung ab:

„Gestern traf ich mich mit Martin Kobler, den Sonderbeauftragten des Generalsekretärs und Vorsitzenden der UN Hilfsmission für den Irak (UNAMI). Zu Beginn der Woche hatte ich zudem ein Treffen mit dem UN Generalsekretär Ban Ki-moon. Ich drückte meine Unterstützung für die Bemühungen von UNAMI und der UNHCR zur Lösung der Probleme von Camp Ashraf aus.

Iranisches Regime beauftragt irakischen Verbindungsmann für Show vor Camp Ashraf

Militärische Besetzung von Camp Ashraf – Nr. 170

NWRI – Das iranische Regime hat in einer hastigen Aktion seine Agenten des obersten islamischen Rates des Iraks (SICI) damit beauftragt, am 9. Dezember bezahlte Agenten an den Süd- und Osttoren vom Camp Ashraf versammeln zu lassen. Das ist die Reaktion des iranischen Regimes auf den Konsens der internationalen Gemeinschaft bezüglich des illegalen und unterdrückenden Ultimatum zur Räumung des Camps am 31. Dezember 2011.

EU muss alles in ihrer Macht stehende tun, um die Gewalt in Camp Ashraf zu beenden

Blut an ihren Händen

European Voice – 08.12.2011

Die EU muß alles in ihrer Macht stehende tun, um die Gewalt in Camp Ashraf zu beenden

Im Mai schrieb ich, dass der Irak eher für Blutvergießen an den iranischen Flüchtlingen sorgen wird, als eine Lösung mit der EU auszuhandeln. Ich bezog mich dabei auf die Ablehnung der irakischen Politik bezüglich einer Verteilung von 3400 iranischen Dissidenten in der EU („Flüchtlinge ohne Zuflucht“, EuropeanVoice.com)