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Iran: Gefangener in der Öffentlichkeit gehängt

 NWRI – Die Henker der Mullahs hängten am Mittwoch einen Mann in der zetraliranischen Stadt Isfahan. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Fars.

Der Mann mit dem Namen Jamshid Hadian (59) wurde vor dem Isfahaner “Gerichtshaus” hingerichtet, heisst es in dem Bericht.

Siemens macht keine Geschäfte mehr mit Iran

 ax/HB MÜNCHEN. Siemens will künftig keine Neugeschäfte mit iranischen Geschäftspartnern machen. Ab Mitte des Jahres würden keine Neuaufträge mehr angenommen, sagte Siemens-Vorstandschef Peter Löscher am Dienstag auf der Hauptversammlung in München. Ein entsprechender Beschluss sei bereits im Oktober 2009 gefallen.

Bestehende Verträge und Vorverträge müssten aber erfüllt werden. „Wir sind uns der Sensibilität von Geschäften mit Kunden im Iran bewusst und überwachen dort unsere laufenden Geschäfte sehr genau und kritisch“, sagte Löscher auf die Anfrage eines Aktionärs.

Hoffnung des US Senats – Bald Sanktionen für den Iran

 Washington (Agenturen) – Der Führer der US Mehrheit im Senat, Harry Reid sagte am Dienstag, dass er in den nächsten Wochen auf einen Gesetzesbeschluss hoffe, der den Weg frei mache, um Unternehmen zu sanktionieren, die dem Iran Treibstoff liefern.

„Damit wird verstärkt Druck auf das iranische Regime ausgeübt, um den Iran von eigenen Atomwaffen abzuhalten“, sagte er in einem Gespräch auf dem Flur des Senats.

Frankreich will härtere Sanktionen für das iranische Regime

 (Agenturen) – Frankreich forderte am Montag seine Partner in der Europäischen Union auf, neue Sanktionen für den Iran vorzubereiten und begründete das mit der  Unnachgiebigkeit Teherans im Atomstreit.
 
„Die Europäer haben den Prozess für die Sanktionen vorzubereiten“, äußerte der Minister für europäische Angelegenheiten Pierre Lellouche, Reportern gegenüber nach der Sitzung mit seinen europäischen Amtskollegen in Brüssel.

Iran: Mitglieder des Mullah-Parlaments äußern sich zur PMOI

Anti-govenment protest in Tehran, Dec. 27, 2009NWRI – Die staatliche Website Asr-e Iran, zitierte ein Mitglied des klerikalen Regimes im Parlamentsausschuss  für Nation alle Sicherheit und Auswärtige Angelegenheiten am Sonntag: „Die iranischen Volksmojahedin [PMOI/MEK] sind  im Inland und im Ausland aktiv.“

Sofortige Sanktionen gefordert

 Verzögerung der Verabschiedung wirkungsvoller Sanktionen durch die EU hilft den Mullahs beim Bau der Atombombe, lässt sie weiter hinrichten und foltern und die Aufstände unterdrücken

NWRI – Weil sich am heutigen Montag, den 25. Januar 2010 die Außenminister der EU treffen, erinnert der iranische Widerstand an die Tatsache, dass die weitreichenden politischen und wirtschaftlichen Verknüpfungen mit dem iranischen Regime und die Verzögerung von wirkungsvollen Sanktionen in jeder Form dem Regime helfen, die Atombombe zu erlangen, Hinrichtungen und Folter von politischen Gefangenen und eine Unterdrückung der landesweiten Aufstände zu betreiben, um damit der Bedrohung des ganzen diktatorischen Regimes zu bekämpfen.

Iran: Familienangehörige von Ashraf Bewohnern zu schweren Strafen verurteilt

 NWRI- Aus Furcht vor einer Ausweitung und Intensivierung der landesweiten Aufstände, verstärkt das iranische Regime seinen Druck auf Familienangehörige und  Verwandte von Bewohnern im Camp Ashraf und verhaftet weiterhin viele von ihnen.

Das klerikale Regime verhaftete vor kurzem wieder drei Angehörige von Bewohnern des Camps Ashraf; Aliasghar Nabavi, Reza Gholizadeh, Hanif Hosseindoust. Drei von den kürzlich Festgenommenen – Seyyed Zia Nabavi, Monireh Rabi’i, Hassan Tarlani – erhielten schwere Gefängnisstrafen.

Der Westen muss die Reformbewegung der iranischen Jugend unterstützen

 Von Peter Fraser*
Quelle: Miami Herald

Die letzten Gespräche der Großmächte der Welt über den Atomstreit mit dem Iran in der vergangenen Woche gingen ohne Vereinbarung neuer Sanktionen zu Ende; es wurden stattdessen neue Konsultationen vereinbart.  Teheran arbeitet  jedoch weiter an seinem Nuklearprogramm.

Der Botschafter Frankreichs bei den Vereinten Nationen, Christophe Bigot, sagte richtig, dass 2010 “ein iranisches Jahr werde”, und fügte hinzu, “Wir haben viel Arbeit mit dem Iran. Wir planen die endgültige Lösung, die der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen umsetzen muss. Unsere Geduld ist zu Ende.“  Aber wie immer bleibt die Lösung ein Ausweichmanöver.

 

Während das iranische Regime durch internen Zwist immer mehr geschwächt

Ahmad Khatamiwird, erklärte ein Sprecher von Khamenei während der Predigt des Freitagsgebetes: “Wer im Iran bleiben will, muß den Höchsten Führer durch sein Benehmen unterstützen.”

NWRI- Der Mullah Ahmad Khatami warnte in der Predigt des heutigen Freitagsgebetes die internen Kritiker des Regimes: Wenn sie im Lande bleiben wollten, müßten sie ihre zweideutige Position aufgeben und durch ihr Betragen die Leitung durch den Höchsten Führer (vali-e faqih) unterstützen; denn die Erhaltung des Regimes sei höchste Pflicht.

Die Bedrohung des Iran auf den Irak

former member of U.S. National Security Council

Von Raymond Tanter
Seit der Invasion des Irak im Jahre 2003 hat der Iran versucht, den Irak politisch, ökonomisch und militärisch zu dominieren. Die aktuell sichtbare Einmischung des Iran in die Angelegenheiten seines Nachbarn im Dezember 2009 bei einem Teil der Besetzung des Fakka Ölfeldes in der Maysan Provinz im Südosten des Irak und der Rückzug drei Tage später zeigten, dass Tehran die Möglichkeit hat, seinen Willen Bagdad aufzudrängen. Weiterhin gibt es die Bedrohung von Selbstmordanschlägen im Irak durch arabische Ausländer; neben Syrien (dem einzigen arabischen Verbündeten des Iran) ist der Iran selbst zu einem Eintrittsort für Selbstmordattentätern geworden, die in den Irak oder von dort nach Afghanistan gehen.