Großbritanniens Premierminister Tony Blair hat die Aufkündigung der freiwilligen Zusammenarbeit Irans mit der Atomenergiebehörde (IAEA) scharf verurteilt. Iran begehe einen "sehr, sehr schweren Fehler", sagte er am Dienstag in London. Einen militärischen Einsatz schloss er nicht aus. "Man kann in solchen Situationen nie nie sagen." Noch setze Großbritannien aber auf diplomtische Mittel.
Blair attackiert Iran im Atomstreit
CDU-Außenexperte Polenz erklärt die vier Punkte, die die Atompolitik des Iran entlarven

Von F. Weckbach-Mara
Wie weit ist der Iran auf dem Weg zur Atommacht? B.Z. sprach mit Ruprecht Polenz (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag.
Rajavi begrüßt die Verweisung der Nuklearakte an den UN-Sicherheitsrat
Umfangreiche Sanktionen und die Entfernung der PMOI von der Terror Liste gefordert
Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin, begrüßte die Entscheidung des Direktoriums der IAEA, die Nuklearakte des iranischen Regimes an den UN-Sicherheitsrat verwiesen zu haben. Sie nannte diesen Schritt als einen ersten und notwendigen Schritt zur Verhinderung des Erwerbs von nuklearen Waffen durch Teherans Regime und forderte eine unverzügliche Verabschiedung von Öl-, Waffen-, Technologie- und Diplomatiesanktionen gegen das Regime. Der einzige Weg den Betrug und den Verschleierungen der Mullahs gegenüberzutreten und diese auszubremsen, sind rasche Handlungen und ihnen keine weitere Zeit zu geben, so Rajavi.
Iran nimmt Urananreicherung wieder auf
Irans Präsident Ahmadinedschad hat die Wiederaufnahme der Urananreicherung angeordnet. Wegen der Einschaltung des Sicherheitsrates will er auch keine weiteren Kontrollen der Anlagen zulassen.
Der Iran hat nach der Einschaltung des UN-Sicherheitsrats in den Atomstreit seine Drohungen wahrgemacht: Präsident Mahmud Ahmadinedschad ordnete am Samstag an, die Urananreicherung in vollem Umfang wiederaufzunehmen. Zudem erklärte er die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atom-Organisation (IAEA) für beendet. Damit wird Zugang zu iranischen Nuklearanlagen für IAEA-Inspektoren eingeschränkt.
Iran will Siegel von Atomanlgen entfernen lassen
Wien – Die iranische Regierung forderte die IAEA auf, ihre unangekündigten Inspektionen bis Mitte Februar einzustellen. Überwachungskameras und Siegel sollten von den iranischen Atomanlagen entfernt werden, so lauten die Forderungen Teherans an die IAEA. Dies geht aus einem Brief hervor, den die Uno-Organisation am Montag veröffentlichte. Die Forderung gelte für alle Kontrollmaßnahmen, die über die Vereinbarungen des Atomwaffensperrvertrages hinausgingen.
Iran: Angst vor Folter und Misshandlung von Kindern
NWRI Die folgende ist eine dringliche Forderung von der britisch basierten Menschenrechtsorganisation, Amnesty International, ihre Besorgnis über die Notlage von inhaftierten Kindern während der Demonstrationen in der südlichen Stadt Ahvaz, Hauptstadt der Öl reichen Provinz von Khuzistan, äußernd:
Iran: Amnesty International fordert die Freilassung der Angestellten der Busfahrergesellschaft
NWRI In einer öffentlichen Äußerung vom 2. Februar, forderte Amnesty International das iranische Regime auf, die Dutzend Angestellten der Busfahrergesellschaft die letzte Woche inhaftiert wurden, freizulassen:
Iraner demonstrieren vor IAEA in Wien
Demonstranten fordern den Sicherheitsrat auf, gegen das iranische Regime aktiv zu werden und umfassende Sanktionen einzuleiten
NWRI – Hunderte von Unterstützern des iranischen Widerstands bekundeten heute in Wien vor dem Hauptquartier der IAEA eine kraftvolle Demonstration ihren Willen. Die Demonstranten forderten vom UN-Sicherheitsrat die sofortige Bearbeitung des Streites mit dem klerikalen Regime um die atomare Aufbereitung, die Menschenrechtsverletzungen und die Unterstützung des Terrorismus und forderten umfassende internationale Sanktionen.
Iran: Pressekonferenz von Maryam Rajavi zu den neuesten Entwicklungen
NWRI Am 31. Januar, kurz vor der Beratung des Gouverneurrats der Internationalen Atomenergie-Behörde in Wien hielt Maryam Rajavi, die vom Nationalen Rat von Widerstand Irans gewählte Präsidentin, an ihrem Wohnsitz in Auvers-sur-Oise im Norden von Paris eine Pressekonferenz.
Rajavi sprach über die dringenden Schritte, die erforderlich sind, um über die Bedrohungen durch das klerikale Regime zu verhandeln, und unterstrich, dass es unbedingt erforderlich ist, das Terroretikett von den iranischen Volksmojahedin, der Hauptopposition zum Fundamentalistenregime im Iran, zu beseitigen. Das Folgende ist der volle Text ihrer Adresse an die Konferenz:
Iran: britische Parlamentarier und Rechtsanwälte verlangen die Aufhebung des Verbots der PMOI
NWRI – In einer Konferenz im britischen Oberhaus debattierten am Dienstag über 30 hervorragende Parlamentarier aller großen politischen Parteien in beiden Häusern des Parlaments sowie renommierte Juristen über die atomaren und terroristischen Drohungen des klerikalen Regimes. Die Teilnehmer unterstützen einstimmig eine Erklärung, die die Wiederherstellung des Rufes der iranischen Hauptopposition, der Volksmojahedin im Iran, und das Ende der Stigmatisierung als terroristische Organisation fordert.
