NWRI – Das Amtsgericht Köln hat am 22. November eine Klage abgewiesen, die aufgrund der Behauptungen zweier Agenten des iranischen Geheimdienstes (VEVAK) gegen die Organisation der Volksmojahedin Irans erhoben worden war. Die beiden VEVAK-Mitarbeiter sind Farhad Javaheriyar; der den VEVAK-Tarnverein Roshana in Köln leitet, und Majid Mashouf.

Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählten Präsidentin, wandte sich in einer Botschaft an die 2500 Teilnehmer der Demonstration vom 24. November vor dem Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien. Sie hat sich bei allen bedankt, die dort versammelt waren, um "die Opposition des iranischen Volkes gegen die atomare Aufrüstung der klerikalen Diktatur im Iran zu unterstützen, und forderten, dass der „Fall Iran“ wegen der Verstöße Teherans gegen den Atomwaffensperrvertrag an den Weltsicherheitsrat übergeben wird."
Teheran soll weiterhin wichtige Teile seines Atomprogramms verheimlichen.
Tausende Iraner in Wien gegen die Einstufung der Volksmodjahedin als Terrororganisation
Ansprache von liberaler Europaabgeordnete Karin Resetarits auf der Demonstration in Wien
Der britische Premierminister Tony Blair erklärte den Abgeordneten im Unterhaus, dass die jüngsten Ereignisse im Iran nichts Gutes verheißen und sprach wirklich besorgt über die Richtung, die der Iran eingeschlagen habe.
NWRI – Brüssel – Der neue deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat den Iran im Atomstreit zum Einlenken aufgefordert. "Wir erwarten, dass Iran uns Garantien dafür gibt, dass die zivile Erzeugung von Kernenergie nicht fremd genutzt wird, um daraus etwa waffenfähiges Material zu produzieren", sagte Steinmeier nach einem Treffen mit dem EU-Außenbeauftragten Javier Solana am Mittwoch in Brüssel.
Kurier, Wien, 23. November – Die iranische Opposition wirft dem Regime in Teheran vor, die Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) getäuscht zu haben. Bei der Inspektion der Anlage in Parchin seien die Inspektoren zu einem Teil des Areals geführt worden, der nichts mit dem iranischen Atomprogramm zu tun habe, sagte Ali Safavi, Mitglied des Außenpolitischen Komitees des nationalen Widerstandsrats von Iran, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien. Laseranreicherungsaktivitäten würden in einem anderen Teil der Anlage aber bereits vorgenommen.
6 Hinrichtungen durch Erhängen und 2 Todesurteile – Bilanz der unmenschlichen Theokratie der vergangenen Woche
Das Parlament des iranischen Regimes (Majlis) hat am Sonntag in einer Scheinabstimmung einen Gesetzesentwurf beschlossen, in dem er bekräftigte, dass, wenn das Nuklearprogramm der Mullahs vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zur Verhandlung kommt, die Uranaufbereitungsanlagen in Betrieb genommen und den Inspektoren der Internationalen Atomaufsichtsbehörde (IAEA) den Zugang zu diesen Anlagen untersagt wird.